Zeitungswesen über das Salonorchester


Quelle: BBV


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Quelle: WAZ




Foto und Bericht: Annegret Rose

Laer - 

Zum ersten Mal trat das Bocholter Salonorchester im Alten Speicher in Laer auf. Dort begeisterten die fünf Akteure ihr Publikum, das sich von der schönen alten Musik begeistert zeigte. Das 2012 gegründete Ensemble zeichnet sich durch große Professionalität aus, die von den leidenschaftlichen Musikern mitgebracht wird.

 

Das feine Laerer Kulturprogramm wird weitergeführt. Gudrun Homann bringt die Liebe, den Geist und die Hingabe zur Kultur mit, die für diese Aufgabe nötig erscheinen. Am Freitagabend freute sich die Verwaltungsmitarbeiterin, im ausverkauften Speicher das Bocholter Salonorchester vorzustellen. Ein Volltreffer.

Versprochen wurde Musik aus den schönen alten Zeiten. Es sind die unvergessenen, tröstlichen Melodien, die diese Zeit und ihre Menschen verzauberten. Für Musiker wie das fünfköpfige Salonorchester aus Bocholt stellen sie ein Füllhorn dar, aus dem sie schöpfen.

Das 2012 gegründete Ensemble zeichnet sich durch große Professionalität aus, die von den leidenschaftlichen Akteuren mitgebracht wird. 

Mit einem Frühlingslied, „Veronika, der Lenz ist da“ der Comedian Harmonists, präsentierte das Quintett seine Visitenkarte. Durch eigene Interpretationen, zärtlich, aber unkitschig, lieferten sie dem begeisterten Publikum ein tiefgründiges Programm. Bei „Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“ von Heinz Rühmann oder „Bel Ami“ von Johannes Heesters, konnte geseufzt werden und Sehnsucht im Herzen aufkeimen. Genau die ewig zeitlose Sehnsucht nach Liebe, die undefinierbar im Frühling auftaucht. Dann, wenn das frische Grün in Träume versetzt, die selbst reife Menschen nicht unberührt lassen. Tosenden Applaus bekam das mehrstimmig gesungene Lied „Irgendwo auf der Welt“ vom gerade wieder entdeckten Komponisten Werner Richard Heymann.

Beeindruckend, wie Miryam Stobers Charme und Willi Schülingkamps Witz dafür sorgen, dass es nicht schwermütig wird. Dazu passen Gedichte, die Stober rezitiert, wie von Kurt Tucholsky: „Das Ideal“ (1927). Lieder, wie „In einer kleinen Konditorei“ und „Salome“, die Michael Deckers mit liebevoller Ironie vortrug, entzückten das Publikum und lockten zum Mitsingen. Flexibel reagierte das Orchester mit einem Ständchen auf ein anwesendes Geburtstagskind im Raum. Zuletzt gab es nur zufriedene Gesichter über eine rundherum gelungene Unterhaltung.

 

Quelle: Westfälische Nachrichten (online) - Bericht leicht gekürzt


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